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Volles Haus beim Herbstkonzert des Spielmannszuges Harsefeld
Am 7. November 2009 fand in der Aula des Gymnasiums Harsefeld das Herbstkonzert des Spielmannszuges Harsefeld statt. Musikalische Unterstützung erhielten die Spielleute vom Blasorchester St. Andreas Eching (Oberbayern). Es besteht bereits eine 21 jährige Freundschaft zwischen diesen beiden Orchestern, so dass die Freude auf beiden Seiten sehr groß war, diesen Abend gemeinsam gestalten zu Können. Ein Abend voller Premieren. Denn zum Einen war das Instrumentarium im Bereich der Flöten des Spielmannszuges neu, aber auch der Dirigent der Harsefelder, Marcus Subat, hatte sein erstes großes Konzert vor sich. Das Konzert begann in der mit ca. 320 Zuschauern gut gefüllten Aula, mit einem Einleitungsfilm über die Geschichte und Entwicklung des Spielmannszuges Harsefeld seit der Gründung 1968 bis heute. Die Zuschauer bekamen so einen Eindruck von dem, was sich beim Spielmannszug in den letzten Jahren alles verändert hat. Im Vordergrund stand dabei die kürzliche Umstellung von Spielmannsflöten auf die Konzertflöten. Nach dem Film kam dann der Spielmannszug Harsefeld auf die Bühne und eröffnete das Konzert mit dem Musikstück „A Little Opening“ von Thiemo Kraas. Als Moderator führte Marc Ramsauer vom Spielmannszug Harsefeld die Zuschauer informativ aber trotzdem locker und humorvoll durch den Abend. Es folgte die gefühlvolle Ballade „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John aus dem berühmten Musical „König der Löwen“. Heiterer wurde es dann mit dem „Tiger Rag“ arrangiert von Dick Ravenal. Nach einem kräftigen Applaus ging es mit bekannten Melodien aus „Winnetou & Old Shatterhand“ im Programm weiter. Das Musikstück „Over & Out“ bildete dann den schwungvollen Abschluss des 1. Teils der Harsefelder Musiker. Während der Umbauphase gab es einen kurzen Film über die Geschichte der Freundschaft zu dem Musikverein St. Andreas Eching. Die Musiker aus Bayern eröffneten mit dem „Childrens March“ ihren Teil des Konzertes. In diesem Stück wurde die Melodie von „Alle meine Entchen“ auf verschiedenster Art und Weise interpretiert. Etwas ganz neues bekamen die Zuschauer dann mit dem Musikstück „Tabbi die Tuba“ geboten. Bei diesem Stück wurde eine Geschichte über eine Tuba erzählt, die mit ihren Aufgaben innerhalb des Orchesters nicht glücklich war. Sehr effektvoll wurde dieses sehr anspruchvolle Musikstück musikalisch dargeboten und erzählt. Mit dem Titel „Schlangen“ endete auch der 1. Teil des Musikvereins aus Eching und es ging in die Pause. Nach der Pause kam es dann zu einer weiteren Premiere. Das Schlagzeug- und Malletregister des Spielmannszuges Harsefeld eröffnete den 2. Teil des Konzertes mit einem furiosen Solovortrag. Lauter und langer Beifall war der Lohn für die monatelangen Proben der Musiker. Sie haben dem Publikum eine tolle Show auf hohem Niveau geboten. Nicht weniger anspruchsvoll ging es dann mit dem Musikverein aus Eching weiter. „Cartoon“ hieß der erste Titel nach der Pause, bei dem 27 verschiedene Schlag –und Percussioninstrumente zum Einsatz gekommen sind. Mit einem Medley aus dem Musical „Starlight Express“ konnten die Echinger auch die Freunde des Musicals zufrieden stellen. Als Abschluss wurde dann noch das Musikstück „Schwarzwurzn Guadl“ vorgetragen. Ein Stück, welches seine besonderen Schwierigkeiten im Bereich der Klarinetten hat. Die Klarinetten des Musikvereins St. Andreas Eching wurden dabei von ihrem Dirigenten Dr. Alexander Ruderisch persönlich unterstützt. Dann kamen die Harsefelder Musiker zu ihrem 2. Teil auf die Bühne. Sie eröffneten ihre letzten Auftritte des Abends mit dem Musikstück „Carillion“, der seinen besonderen Reiz in einem typisch schottischen Drumpart hat. Beim nächsten Titel „Instant Concert“ war dann das Publikum gefragt. Zum einen ging es darum zu erraten, wie viele verschiedene Titel in diesem Musikstück verarbeitet wurden (es waren genau 30 Titel) und zum anderen mussten sie sich vor tief fliegenden Gummihühnern und Schneetreiben (Konfetti) in acht nehmen. Als offiziellen Abschluss und als musikalisches Highlight spielte der Spielmannszug Harsefeld das Musikstück „Montanas del Fuego“. Ein sehr wirkungsvolles Stück mit interessanten Melodien und Rhythmuswechseln. Die Zuschauer waren so sehr begeistert, dass es mit der Popbalade „You Raise Me Up“ eine Zugabe der Harsefelder Musiker gab, die gesanglich durch Jana Böhn (spielt sonst die Bassflöte) vom Spielmannszug Harsefeld begleitet wurde und dafür stehende Ovationen erntete! Den Höhepunkt und somit den Abschluss des Abends bildete der gemeinsame Auftritt beider Musikvereine mit fast 100 Musikern mit dem Marsch „Mein Heimatland“. Das Publikum war am Ende des Abends sehr zufrieden und ging mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Der Spielmannszug Harsefeld plant im November 2010 wieder ein Herbstkonzert, welches dann zusammen mit einem anderen Orchester gestaltet werden soll. Die Spielleute hoffen dabei sehr, mindestens genauso viele Zuschauer begrüßen zu dürfen, wie in diesem Jahr! Marcus Subat Zuletzt geändert: 16.11.2009 um 20:55 Zurück |
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